Altersbedingte Makuladegeneration

Altersbedingte Makuladegeneration

(AMD) ist die häufigste Ursache für den Verlust der zentralen Sehschärfe bei über 50jährigen. Die Krankheit führt nicht zur kompletten Erblindung. Der Sehverlust kann innerhalb von Monaten oder über viele Jahre hin auftreten. Es gibt zwei Haupttypen von AMD: „nass“ und „trocken“.

„Nasse“ AMD ist schwerwiegender, aber besser behandelbar. Verlorene Sehkraft durch AMD kann normalerweise nicht wieder hergestellt werden. Symptome sind ein Verschwimmen des zentralen Blickfeldes und optische Verzerrungen. Ein „blinder Fleck“ entwickelt sich in der Mitte des Gesichtsfeldes. Die Ursachen und Risikofaktoren von AMD sind Tabakkonsum, übermäßige Sonneneinstrahlung auf das Auge (insbesondere UV), Bluthochdruck, fettreiche Ernährung und Übergewicht.

Genetische Faktoren tragen ebenfalls erheblich zur Entwicklung bei; wenn man beispielsweise einen Verwandten ersten Grades mit AMD hat, erhöht das das lebenslange Risiko um das 2-3 fache. Es gibt keine Behandlung für „trockene“ Makuladegeneration, aber die Einnahme einer bestimmten Mischung aus Antioxidantien und Zink kann das Fortschreiten der Krankheit verlangsamen. Die „nasse“ AMD kann zB mittels Laser-Operation, photodynamischer Therapie und Medikamenten behandelt werden, um das Fortschreiten zu verlangsamen.

Makuladegeneration – Wikipedia

Erika Wegscheider: Die Altersbedingte Makuladegeneration und deren Therapie: Ein Fallbeispiel aus der Augenheilkunde. In: Chinesische Medizin. 2012;2, S.