Alzheimer

Alzheimer

Alzheimer ist eine Form von Demenz, die im Laufe der Zeit immer schlimmer wird. Es wirkt sich auf Gedächtnis, Denkweise und das Verhalten aus. Bei Alzheimer schrumpfen das Gehirn und die Anzahl der Nervenfasern, außerdem nimmt die Menge bestimmter Chemikalien, die dabei helfen Nachrichten zwischen den Gehirnzellen zu senden, stetig ab.

Es bilden sich zudem winzige Ablagerungen oder „Plaques“ im gesamten Gehirn. Die Symptome sind unterschiedlich, einschließlich Gedächtnisverlust bei jüngsten Ereignissen und Veränderungen der Persönlichkeit. Viele Menschen mit Demenz sind sich nicht bewusst, dass sie daran leiden. Unerklärliche Stürze oder Gewichtsverlust können erste Hinweis sein. Demenz betrifft meist ältere Menschen.

Die Ursache ist nicht vollständig bekannt, es wird aber angenommen, dass sowohl genetische als auch Umweltfaktoren beteiligt sind. Teilweise bestimmt Vererbung das Risiko für Alzheimer. Das Risiko der Entwicklung von spät auftretender Alzheimer ist mit gängigen Varianten in zwei Genen verbunden. Derzeit gibt es keine Heilung für Alzheimer, aber medikamentöse und nicht-medikamentöse Behandlungen können sowohl bei kognitiven als auch bei Verhaltenssymptomen helfen. Man nimmt an, dass kognitive Stimulation und regelmäßige körperliche Aktivität ein Fortschreiten von Alzheimer verlangsamen.

Alzheimer-Krankheit – Wikipedia

Die Alzheimer-Krankheit (AK, lateinisch Morbus Alzheimer) ist eine neurodegenerative Erkrankung, die in ihrer häufigsten Form bei Personen über dem 65.