Dickdarmkrebs

Dickdarmkrebs

Darmkrebs beginnt im Dickdarm (Kolon) oder am Rektum (Ende des Darms). Er entwickelt sich in der Regel aus einem Polypen, der sich auf der Schleimhaut des Dickdarms gebildet hat. Viele Fälle von Darmkrebs bleiben ohne Symptome. Symptome können Unterleibsschmerzen, Blut im Stuhl, Darmverschluss, dünner Stuhl, unerklärliche Anämie und Gewichtsverlust sein.

Risikofaktoren für Darmkrebs sind hohes Alter, Darmkrankheiten die man für mehr als acht Jahren hatte, Übergewicht und einige seltene Erbkrankheiten. Lebensstilfaktoren wie wenig Bewegung, übermäßiger Konsum von Alkohol und Ernährung mit viel rotem oder verarbeitetem Fleisch können das Risiko ebenfalls erhöhen. Bis zu 30% aller Darmkarzinome könnten durch genetische Faktoren entstehen.

Hat man einen nahen Angehörigen der im frühen Alter diagnostiziert wurde, erhöht das das Risiko deutlich. Die Behandlung hängt teilweise vom Stadium der Krebserkrankung ab. Wenn in einem frühen Stadium behandelt wird, überleben die meisten Patienten mindestens fünf Jahre nach der Diagnose. Allerdings sinkt die Fünf-Jahres-Überlebensrate deutlich, sobald sich der Krebs ausgebreitet hat. Wenn der Darmkrebs nach fünf Jahren nicht wieder auftritt, gilt man als geheilt.