Offenwinkelglaukom

Offenwinkelglaukom

Offenwinkelglaukom (auch primär chronisches Glaukom) ist eine der häufigsten Formen von Glaukomen, etwa 90% aller Fälle ausmachend. Es bedeutet, dass der Winkel, wo die Iris auf die Hornhaut trifft, eine normale Weite hat. Ein Offenwinkelglaukom wird durch erhöhten Augeninnendruck, der durch ein Verstopfen der Abflusskanäle hervorgerufen wird, verursacht.

Es entwickelt sich langsam und ist oft asymptomatisch, bis ein Verlust der Sehkraft eintritt. Es ist eine lebenslange Krankheit, aber eine frühzeitige Behandlung kann Sehverlust verhindern. Einige Risikofaktoren sind erhöhter Augeninnendruck, geringe Hornhautdicke, weibliches Geschlecht, Migräne, Alter, Familienvorgeschichte, afrikanische Abstammung, Kurzsichtigkeit, und einige Krankheiten wie Diabetes oder Bluthochdruck.

Es hat sich gezeigt, dass Rauchen auch zum Risiko ein Glaukom zu entwickeln beiträgt, weil es insgesamt negative Auswirkungen auf die Gesundheit hat. Auch genetische und Umweltfaktoren und ihre Wechselwirkungen sind entscheidend für die Entstehung. Es gibt zwei Hauptgene, die zur Krankheit beitragen könnten. Die Behandlung ist in der Regel eine Senkung des Augeninnendrucks durch Augentropfen oder orale Medikamente.